Freitag, 13. April 2012

Maße


Planungsregeln

Für Aufenthaltsräume, wie Individualräume oder reine Schlafzimmer, gilt entsprechend der MBO §44 eine lichte Höhe von 2,40 m als Mindestmaß. Diese Räume müssen natürlich belichtet und belüftet sein. Das Rohbaumaß der Fensteröffnung sollte etwa ein Achtel der Grundfläche des Raums betragen. Verglaste Loggien und künstliche Beleuchtung werden unter bestimmten Voraussetzungen gestattet.
Die LBO BW § 34 fordert hiervon abweichend nur 2,30 m lichte Raumhöhe beziehungsweise 2,20 m über mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche bei Dachräumen, wobei Raumteile mit einer lichten Höhe bis 1,50m nicht mitberücksichtigt werden.

Raumdimensionierung

Für Individualräume sollte möglichst eine nutzungsneutrale Raumgröße mit mind. 14m2 bis 15m2 eingeplant werden.
Die Verkleinerung um ca. 2m2 ist möglich, wenn die Flächen vor Kleider- und Wäscheschränke und für das Ankleiden an anderer Stelle vorgesehen sind.





Schlafen barrierefrei

Die Bewegungsfläche muss 150cm breit sein entlang einer Längsbreite des Bettes (über die gesamte Bettlänge) und zusätzlich vor Schränken. Entlang der anderen Bettlängsseite muss die Bewegungsfläche mind. 120 cm breit sein, damit der Rollstuhlfahrer auch diese Bettseite im Bedarfsfall anfahren kann.


Bewegungsfläche

Die Bewegungsfläche muss 120 cm breit sein entlang einer Längsseite des Bettes. Vor Schränken und entlang der anderen Bettlängsseite muss die Bewegungsfläche mind. 90 cm breit sein.



Quelle: RAUMPILOT Grundlagen; kraemerverlag; WÜSTENROT STIFTUNG 

FREILUFTBETTEN













Hier ein paar Denkanstöße meinerseits. Das Zeltartige, Baldachinartige, schwarze Bett/Sofa.... des is a Sach ! 
Anbei noch eine Liste Münchener Bettgeschäfte, und regionalen Schreinern.
P.s. Jeder kann sein Glück versuchen, aber ich habs aufgegeben....das mit dem "Sponsoring" ! :o


http://www.muenchen.de/service/branchenbuch/B/58.html
http://www.dasoertliche.de/Themen/Schreinerei/Rosenheim.html



Donnerstag, 12. April 2012

Traumanalyse


Fritz Morgenthaler (* 19. Juli 1919 in Oberhofen am Thunersee im Kanton Bern; † 26. Oktober 1984 in Addis Abeba, Äthiopien) war ein Schweizer Arzt, Psychoanalytiker, Autor, Jongleur und Maler. Morgenthaler war neben Georges Devereux einer der Begründer der Ethnopsychoanalyse und ein Mitbegründer des Psychoanalytischen Seminars Zürich.

«der Traum. Fragmente zur Theorie und Technik der Traumdeutung»

nach Freud:
der Traum dient zur Bestätingung seiner Auffassung vom Unbewussten
  • jeder Traum drängt zur unbewussten Wunscherfüllung
  • alles, was organisiert und strukturiert ist, gehört dem Ich, das Unbewusste — dem Es

bei einer Freudischen Traumanalyse wird beachtet:
  • Begleitungsumstände der Traumerzählung
  • das Benehmen des Träumers vor und nach der Traumanalyse
  • der Tagesrest- die frischen Erinnerungen des Geschehens am Tag, die dann in den Traum mitkommen und weiterentwickelt werden
  • die Identifizierung mit den anderen
  • herausfinden, was die unbewussten Wünsche sind, durch das Abstrahieren der Traumbilder, durch die Interpretation, Übertragung
  • die Stimmung des Analysanten vor dem Einschlafen

Beispiele und Deutung:
die Traumtheorie sagt: Kinderträume sind reine Wunscherfülungsträume
« Das Kind hilft den Eltern Kirschen pflücken und muss die Früchte in einen Korb legen und nach Hause tragen. Es ist gut gezogen,deswegen isst es unterwegs keine Kirschen unerlaubt auf. Das Kind geht schlafen und träumt davon, wie es die Kirschen aufisst.» - Wunscherfüööung pur

den F. Morgenthalre interessiert aber was anderes:
  • die Leistung im Traum war nicht die vom Es, sondern die vom Ich:
das Ich will wenigstens im Traum das erfüllen, was es im Wachleben nicht tun kann — unbewusste Ichleistungen
Traum Nr.1
    • das Kind hat aber den Traum nur dem Dienstmädchen erzählt; wissend, dass es den Traum der Mutter weitererzählt
    • Ziel: die unbewusste Tendenz dieses Kindertraumes erraten
    • das Kind befindet sich im Konflikt, die Mutter braucht das Dienstmädchen, um das Kind «zu verstehen»
    • das Kind hat Angst so manipuliert zu werden, wie es selbst die Kirschen manipuliert
    • das Kind hat Angst von der Mama gefressen zu werden, wie es seine Kirschen ißt(die Wunscherfüllung von dem, wovor er Angst hatte, zu machen)
    • das Kind will diesen Konflikt vermeiden, indem es seinen Traum nur dem Dienstmädchen erzählt — das Kind will sich vor der Manupulation schützen


Traum Nr.2
        • eine Kellnerin träumt an ihrem freien Tag davon, wie sie den Kaffe einem Mann bringt, was sie auch tatsächlich jeden Tag tut und zwar zu dem Mann
        • sie erzählt über den Traum diesem Mann am nächsten Tag, nachdem sie ihm den Kafee bringt — sie «serviert» ihm den Traum — Exhibitionstendenz
        • nachdem sie ihm den Traum berzählz hat, bloß wie ein merkwürdiges Anhängsel, eine Nebensache ohne Bedeutung, hat sie ihr bewusstes Ich beruhigt
        • in ihrem Traum ist sie der Mann und bringt sich selbst den Kafee, ihr Traum ist also autoerotischer Natur


Schlussfolgerungen von F. Morgenthaler:
  • warum erzählz der Anasysand seinen Traum jetzt? - welche unbewusste emotionale Bewegung hat ihn veranlasst
  • in der Traumdiagnostik darf man sich nicht verführen lassen, den Bildern zu folgen und auf die thematische Inhalte einzugehen

was es alles schon gibt :)









SCHLAFUMGEBUNG

Einflüsse:

- Atmosphäre – beruhigend, aufwühlend, ablenkend
- Raumtemperatur, Zugluft
- Temperatur unter der Bettdecke
- Belüftung/ Sauerstoffversorgung – offenes/geschlossenes Fenster
- Luftfeuchtigkeit
- Geräusche
- Licht – hell/dunkel/dämmrig
- elektrische Störquellen
- Zimmereinrichtung
- Materialien
- Farben, Muster
- Ordnung/ Unordnung
- Matratze –weich/hart; Material
- Lattenrost
- Bettdecke –dünn/dick; Material, feuchtigkeitsabführend, kurz/lang
- Kissen – viele/wenige/eines/keines; groß/klein
- Kleidung
- Ausrichtung des Bettes/ Schlafrichtung
- Bettgröße
- gewohnte Umgebung/ ungewohnte Umgebung
- alleine/zu zweit


Die ideale Schlafumgebung

Manchmal hilft es schon, das Schlafzimmer etwas umzugestalten und die Schlafverhältnisse zu verändern, um wieder erholt aufzuwachen. So wirken Farben wie warme Rottöne, Orange oder Lila beruhigend. Auf wilde Muster sollte genauso verzichtet werden wie auf Blau- und Grüntöne. Auch schöne Bildern und Fotos sorgen für ein gutes Gefühl und positive Gedanken. Das Schlafzimmer sollte nicht zur Abstellkammer verkommen. Als befreiend kann sich daher das Entrümpeln des Schlafzimmers erweisen. Platz zum Atmen schafft auch, wenn große, erdrückende Kästen entfernt werden.

Störquellen:
Beim Abschalten hilft, alle elektrischen Störquellen aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Das Schlafzimmer ist zum Schlafen da und kein Büro oder Fernsehzimmer. Der Computer lässt an die Arbeit denken und der Fernseher ist einfach zu verführerisch und zögert den Zeitpunkt des Einschlafens unnötig hinaus. Auch Telefon und Handy sorgen für Ablenkung.


Temperatur:
Die Temperatur im Schlafzimmer sollte idealerweise zwischen 14 und 18 Grad liegen - also deutlich unter der üblichen Raumtemperatur. In diesem Bereich fühlt sich der schlafende Körper wohl und muss keine Energie aufwenden, um Temperaturunterschiede auszugleichen. Ebenso förderlich ist 15-minütiges Lüften, um eine ideale Sauerstoffversorgung zu gewährleisten - auch im Winter. Wer allerdings leicht friert, sollte sich mit warmen Socken ausrüsten, um unnötiges Aufwachen während der Nacht zu vermeiden.


Luftfeucht:
Die Luftfeuchte im Schlafzimmer sollte um die 50 bis 60 Prozent liegen.

Licht:
In der Nacht hilft es, wenn es im Zimmer komplett verdunkelt ist. Wenn die Schlafenszeit naht, sollte gleichzeitig das Licht schwächer werden. Wer während der Nacht Licht braucht, sollte dämmriges verwenden. Grelles Licht ist erst am Morgen gefragt, um richtig wach zu werden. Die Ausrichtung der Fenster nach Osten ist hier ideal.

Matratze und Bettdecke:
Es klingt nicht sehr romantisch, aber zwei Matratzen für ein Paar haben den Vorteil, dass man sich in der Nacht weniger belästigt. Paare mit komplett unterschiedlichen Schlafverhalten oder Schnarchproblemen sollten sogar über getrennte Betten nachdenken. Wenn es um Matratzen geht, stehen Liege- und Schlafkomfort im Mittelpunkt. Daher die Matratze gut testen und keinesfalls bei der Anschaffung sparen. Auch die Bettdecke muss gut gewählt sein - nicht zu dick, nicht zu dünn und feuchtigkeitsabführend.

Wecker:
Ein Blick auf den Wecker in der Nacht macht nur nervös und löst Gedankenketten aus. Daher den Wecker aus dem Blickfeld verbannen und so drehen, dass die Uhrzeit nicht erkennbar ist. So kann er zwar seine Funktion erfüllen, aber stört nicht.






Andreas Schmidt, Textilforscher an den Hohenstein Instituten bei Heilbronn, hat sich unter anderem auf den Komfort von Kissen und Decken spezialisiert. Er hat ihre Isolations- und Wärmeleitfähigkeiten geprüft und ihren Schlafkomfort. Sein Ergebnis: Eine Bettdecke sollte immer der Zimmertemperatur entsprechen – und dem Gewicht des Schlafenden. Klingt banal, aber viele missachten diese einfache Regel.

Wer schweißgebadet aufwacht, schiebt es auf einen schlechten Traum oder ein zu üppiges Abendessen anstatt auf seine Ausstattung. Hingegen suchen Fröstelnde Linderung in Wärmflasche, Bettsocken oder Heizdecke. Dabei wäre das Problem gelöst, deckte man sich anders zu, sagt Schmidt.

Für ihn reduzieren sich kalte Füße und glühende Köpfe im Bett auf pure Physik: „Ein 110 Kilogramm schwerer Mann kann mit seiner fünfzig Kilogramm schweren Frau nicht gut unter einer Decke schlafen.“ Und das ist keine Frage der Chemie: Sie strahlt 62 Watt ab, während er mit 101 Watt einheizt. Da alle Menschen eine ähnliche Temperatur als angenehm empfinden, braucht er eine schlechter isolierende Decke als sie.

Doch so ein individuelles Textil ist schwer zu finden. Denn die Dicke der Decke, einst ein guter Indikator, sagt kaum noch etwas über ihr Wärmevermögen aus. Mit Federn gefüllt, erreichen Betten stattliche Höhen, dünne Decken aus Kunstfasern isolieren aber manchmal genauso gut oder sogar besser.

Damit man zwischen dick und dünn in Bettengeschäft das Passende aufstöbert, haben die Hohenstein Institute drei Wärmeklassen eingeführt, die von etlichen Herstellern auf das Etikett gedruckt werden. Der 110-Kilogramm-Mann müsste Wärmeklasse1 wählen, wohingegen seine zierlichere Partnerin unter Wärmeklasse2 weder friert noch schwitzt, zumindest wenn zwanzig Grad im Zimmer herrschen. Sobald die Zimmerluft bei offenem Fenster auf zehn Grad abkühlt, benötigen beide aber die jeweils wärmere Variante. Frischluftfans kommen um eine Winter- und eine Sommergarderobe für ihren Schlafplatz nicht herum.

Doch wohltemperiert gebettet zu sein ist noch lange keine Garantie für eine perfekte Nachtruhe. Denn nachts dampfen aus unseren Hautporen ein bis zwei Liter Flüssigkeit. Sie müssen Decken und Kissen rasch passieren, ohne sich vollzusaugen, damit sich kein Feuchtestau bildet. Atmungsaktive Stoffe sowohl aus Kunstfasern als auch aus Naturfasern seien hierfür geeignet, sagt Schmidt.




...individuelle Vorlieben: „Manche möchten sehr viel Gewicht auf sich liegen haben, weil sie nur dann den Eindruck haben, dass sie gewärmt werden. Andere möchten eine ausreichend lange und breite Decke, damit sie sich einrollen können. Wieder andere lassen im Sommer die Füße herausragen und brauchen deshalb eine kurze Decke“, sagt Hedderich.




Ideale Schlafumgebung nach Feng Shui

Ein gestörter Schlafmindert die Leistungsfähigkeit und wirkt sich negativ auf das Allgemeinbefinden aus. Zu viel Stress und Reizüberflutung zählen zu den häufigsten Ursachen. Doch eine Behandlung der Schlafstörungen muss nicht über Medikamente erfolgen, wie die Stiftung Warentest erklärt. Zur Unterstützung helfen die Lehren des Feng Shui, mit denen Sie eine Energieüberflutung aufheben und eine positive Umgebung schaffen.
Die Position des Bettes

Für einen gesunden Schlaf ist die Stellung des Bettes entscheidend. So befindet es sich mit dem Kopfende an der Wand, dabei darf es weder unmittelbar neben einem Fenster noch einer Tür liegen, die auf den Schlafplatz zeigt. Gleiches gilt, wenn sich zwei Fenster gegenüber liegen. Denn das Qi, das zwischen ihnen hin und herließt, stört den Schlaf. Wenn sich im Zimmer eine Dachschräge befindet, positionieren Sie das Bett mit dem Kopfende in die Schräge, damit Sie in den offenen Raum schauen. Außerdem regelt Feng Shui, die Anordnung der Einrichtungsgegenstände.
Tücher gegen den Qi-Fluss

Kanten und Ecken der Schlafzimmer Möbel verströmen Qi, die auf das Bett gerichtet für Unruhe sorgen. Mit Tüchern und fließenden Stoffen hemmen Sie diese Wirkung. Außerdem lassen sich mit dünnen Vorhängen Fenster kaschieren. Jedoch muss bei der Gestaltung nach Feng Shui das Gesamtbild stimmen, damit Sie sich wohlfühlen. Daher ist es ratsam, nur die wichtigsten Möbel hinein zu stellen.

Um das Schlafzimmer als Ort der Ruhe zu gestalten, gehören keine Wäschekörbe in diesen Raum, da sie die Harmonie stören. Am besten schlafen Sie auf der richtigen Matratze oder einem Wasserbett, wenn zwischen Ihnen und den Möbeln ausreichend Platz bleibt. Dadurch fühlen Sie sich wohl und werden entspannt einschlafen.

Schlaf

Der Schlaf besteht aus vier aufeinander folgenden Phasen. Jeder Zyklus dauert zwischen 90 und 120 Minuten. Diese Phasen treten während des Schlafes nacheinander auf und stimmen mit den Gehirnrhythmen überein.

Die Schlafrhythmen wechseln zwischen dem leichten Schlaf, dem tiefen Schlaf (immer tiefer) und dem REM-Schlaf (der mit dem Träumen in Verbindung gebracht wird).

Der Tiefschlaf nimmt im ersten Teil der Nacht den größten Teil ein, der REM-Schlaf (paradoxale Schlaf) ist im zweiten Teil vorherrschend (im Allgemeinen am frühen Morgen).

Der Schlaf ist ein Teil des Lebens, auf den man nicht verzichten kann. Durch ihn kann man sich von der körperlichen und nervlichen Erschöpfung erholen, die tagsüber angesammelt wird. Er ist sehr wichtig für eine gute Lebensqualität und für unser Wohlbefinden.

Jeder hat seinen eigenen Rhythmus. Die Schlafdauer ist je nach Individuum unterschiedlich, von durchschnittlich 18 Stunden für ein Neugeborenes bis zu 8 Stunden für einen Erwachsenen. Der Bedarf entwickelt sich während der Kindheit und bleibt im Allgemeinen ab der Pubertät konstant.




Schlafphasen


Einschlafphase

Die Hirnströme laufen langsamer, Ruhe stellt sich ein, die Atmung wird regelmäßig. In diesem Stadium kann man noch Geräusche wahrnehmen.
Die Einschlafphase ist die Übergangsphase zwischen Wachsein und Schlafen.
Man spürt die ersten Anzeichen des Einschlafens: Gähnen, Aufmerksamkeitsabfall, Entspannung der Muskeln, verlangsamter Puls.
Man spricht von Schlaflosigkeit, wenn diese Phase länger als 20 Minuten dauert.
Bis auf die oben genannten Anzeichen, wird diese Phase im Gegensatz zur Aufwachphase nicht wahrgenommen.

Leichter Schlaf: Phasen I und II

Es handelt sich um die Zwischenphase zwischen dem Einschlafen und dem Tiefschlaf. Der leichte Schlaf macht etwa 50% der gesamten Schlafzeit aus.
Während dieser Phase ist der Mensch entspannt, reagiert aber noch auf externe Reize.

Phase I:
Diese Phase dauert oft nur wenige Minuten an. Durch die Entspannung der Muskulatur können Muskelzuckungen auftreten. Manchmal hat man in dieser Phase das Gefühl zu fallen.

Phase II:
Die Muskeln sind jetzt völlig entspannt. Die Augen bewegen sich kaum noch. Falls in dieser Phase geträumt wird, was eher selten vorkommt, handelt es sich um realitätsnahe Träume.


Tiefschlaf: Phasen III und IV

In der Tiefschlafphase findet die Zellteilung statt und das Wachstumshormon wird produziert, weshalb der Schlaf vor allem bei Kindern besonders wichtig ist. Der Tiefschlaf ist die wichtigste Phase des Schlafes.

Phase III:
Die Aktivität des Gehirns verlangsamt sich, in dieser Periode tritt der Tiefschlaf ein.

Der Tiefschlaf Phase IV:
Das ist die Phase, in der es am Schwierigsten ist, den Schlafenden zu wecken; in dieser Phase sind das Gehirn, die Muskeln und der gesamte Organismus entspannt. Es ist der sogenannte Tiefschlaf.

Der Schlafende bekommt von seiner Umgebung nichts mehr mit. Es ist eine der Schlüsselphasen des Schlafes, die als die des Erholens bezeichnet wird. Diese Etappe ist sehr wichtig und wirkt sich auf die körperliche Müdigkeit aus.

REM-Schlaf (rapid eye movement)

Der Begriff kommt aus dem englischen: Rapid Eye Movement. Man nennt diese Phase auch „paradoxalen Schlaf“, weil die vom Gehirn ausgesandten Wellen sehr schnell sind, das Gesicht sich regt, die Atmung unregelmäßig wird, als würde man erwachen, während der Schlaf aber in diesem Stadium paradoxerweise sehr tief ist.

Er vereint die Anzeichen des Tiefschlafes (Erschlaffung der Muskeln, erhöhte Schwelle zum Erwachen) und die des Erwachens (schnelles EEG, Bewegung der Augen, unregelmäßige Atmung).

Dienstag, 10. April 2012





1.Schlafpositionen im Allgemeinem

Zu den Schlafpositionen gibt es viele Thesen, jedoch wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Lieblingseinschlafpositionen kann fast jeder benennen. Doch wechselt man bis zu 20 Mal pro Nacht seine Lage. Das entlastet die Wirbelsäule.
Allerdings geben auch rund fünf Prozent der Menschen partout ihre Einschlafposition bis zum Aufwachen nicht mehr auf.
1.a. Rückenlage
  • Rückenschläfer drehen sich im Schlaf am wenigsten um und wachen oft in der selben Position in der Sie eingeschlafen sind auf
  • Schlafen auf dem Rücken verhindert Nacken- und Rückenschmerzen, reduziert saurem Reflux, minimiert Falten. Allerdings ist es eine schlechte Position in Bezug auf das Schnarchen. (biomedizin-blog.de)
  • Es ist allgemein bekannt, dass die beste Schlafposition die Rückenlage ist. Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, Sie Ihren Kopf, Nacken und die Wirbelsäule in einer neutralen Position halten, werden Ihre Reflux- Symptome minimiert. Da Ihr Gesicht nicht gegen ein Kissen gedrückt ist, kann diese Art des Schlafens auch am besten zur Verhinderung Ihrer Gesichtsfalten beitragen.

    Beim Schlafen auf dem Rücken sollten Sie gar kein Kopfkissen verwenden, das ist das Beste für Ihre Wirbelsäule. Sollten Sie dennoch ein Kissen benötigen, so verwenden Sie ein dünnes, weiches Kopfkissen, das reicht auch aus und unterstützt nur Ihren Kopf ein wenig.

    Wenn Sie hingegen ein dickes Kissen benutzen, verlieren Sie einige der Vorteile des Schlafens auf dem Rücken, da diese Position Ihren Kopf und Hals nach vorne schieben wird, dadurch gibt es negative Auswirkungen auf Ihre Atmung. Der größte Nachteil beim Rückenschlafen ist jedoch, dass es bei einigen Menschen zu Schnarchen führen kann.

1.b. Seitenlage
  • Die Schlafhaltung auf der Seite wird von 68% der Menschen bevorzugt, wobei 38% die rechte Seite und 30% die linke Seite nutzen. Die Seitenlage bietet eine gute Entlastung für den Rücken.
  • Die Schlafposition ist fast mit der stabilen Seitenlage aus dem erste Hilfe Kurs zu vergleichen. Oftmals verwendet der Schläfer den Arm oder eine Hand um den Kopf zu stabilisieren und ein Überstrecken der Wirbelsäule besonders im Halsbereich zu vermeiden.

  • Einige Menschen sind der Meinung dass das Schlafen auf der Seite mit einem Kissen zwischen den Knien ihre Rückenschmerzen radikal verbessert, weil dies die normalen Krümmungen der Wirbelsäule zu normalisieren vermag.

  • Schlafen auf einer Seite kann Ihre Wirbelsäule in einer neutralen Position halten und gleichzeitig einen Beitrag zur Verringerung des Schnarchens leisten. Allerdings sollten Sie beachten, wenn Sie in dieser Position liegen und Ihre Hand unter den Kopf legen, können Ihre Nerven in Schulter und Arm komprimiert werden, so dass Ihre Finger taub werden.
  • Sie können auch einige negative Erfahrungen mit Engegefühlen in der Schulter- und der Nackenmuskulatur machen. Schlafen auf der Seite in der fötalen Position kann noch mehr Schmerzen verursachen, dies beruht auf der Tatsache, dass Ihr Körper für einige Stunden dicht zusammengerollt ist. Wie das Schlafen auf dem Bauch auch, wird diese Position allgemein als eine der schlechtesten Positionen bezeichnet, vor allem wegen der Art und Weise, wie durch diese Positionen die natürlichen Kurven der unteren Wirbelsäule beeinträchtigt werden.
1.c. Bauchlage
  • Auf dem Bauch schlafen 17% der Menschen. Sie liegen meistens ganz flach und haben die Arme weit ausgestreckt oder unter dem Haupt versteckt. Menschen, die bevorzugt in Bauchlage schlafen, kommen in der Regel mit weichen Matratzen nur schlecht zurecht und tendieren deshalb zu einer festeren Unterlage.
  • Bauchschläfer bevorzugen meistens eine harte Matratze um gut Schlafen zu können. Oftmals benötigen Bauchschläfer überhaupt kein Kopfkissen.
  • Die Bauchlage ist gut für die Lockerung des Schnarchens, aber es ist für alles andere schlecht. Diese Position verursacht Druck auf die Gelenke und Muskeln, die Nerven werden gereizt und es kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühl und Kribbeln in Armen und Beinen kommen. (Biomedizin-blog.de)
  • Das Schlafen in Bauchlage kann auch Auswirkungen auf den Hals und die Lunge haben.

Entspannung des Rücken während des Schlafens:
Zu empfehlen sind im allgemeinen stabile Matratzen mit Lattenrost. Gute Unterfederungen festigen den ganzen Körper sowie Kreuz und Taille. Auch die Härte der Matratze spielt eine Rolle. Generell gilt: Matratzen mit mittlerem Härtegrad schützen den Rücken vor Verspannungen. Durch zu harte Schlafunterlagen entstehen jedoch Hohlstellen im Taillenbereich, die zu chronischen Schmerzuständen führen.
Zu weiche Matratzen hingegen stabilisieren den Rücken nicht ausreichend.
Spezielle Nackenkissen sorgen oberhalb der Schulter zwischen Kopf und Matratze für Halt und eine gesunde Liegeposition. Atmungsaktive Oberbetten unterstützen ein angenehmes Klima und entspannen. Dr. Reinhard Schneiderhan rät zudem: „Ausreichende Federung und damit Bewegungsfreiheit für die Wirbelsäule dienen der Erholung. Mehrmaliges Verändern der Schlafpositionen während der Nacht fördert das Füllen der Bandscheiben der Wirbelsäule mit jener Flüssigkeitsmenge, die man tagsüber verliert.
Zwei Kissen unter den Knien in der Rückenlage beziehungsweise in der Seitenlage eins dazwischen ermöglichen einen besonders rückenfreundlichen Schlaf“.
( gesundheit-themenguide.de)

2. Schlafpositionen – Was sie über die Persönlichkeit aussagen?

Im Allgemeinen:
Statt von Rückenlage ist bei dieser Schlafposition zum Einschlafen auch von der Königshaltung die Rede. Menschen, die in Rückenlage ins Land der Träume gleiten, sagt man nach, dass sie über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen. Sie sind mit sich selbst und ihrer Umwelt im Reinen. Außerdem sind Rückenschläfer Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen und interessiert.
Personen, die auf der Seite einschlafen, befinden sich im inneren Gleichgewicht. Sie gelten als ausgeglichen, ausgleichend und offen.
Hingegen Bauchschläfer haben den Ruf Perfektionisten zu sein. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie korrekt und ordentlich sind.


Im Speziellen am Beispiel von Chris Idzikowsikowski:
Der angesehene britische Schlafforscher Chris Idzikowski hat sich schon einmal damit befasst und er konnte aufgrund der bevorzugten Schlafposition etwas über den Schläfer aussagen. Er unterschied zwischen sechs Typen. 

a. Die bevorzugte Position sei die
„Fötus-Haltung“, eine entspannte Seitenlagerung mit leicht angezogenen Beinen. Diese Personen seien sensibel, anfangs schüchtern, aber dann zupackend. Seltener sei die „Klotz-Haltung“, eine Seitenlage mit beiden Armen am Körper. Diese Schläfer seien gesellig und stünden gerne im Mittelpunkt. 




b. Menschen, die auf ihrer Seite mit gestreckten Beinen und gestreckten Armen an der Seite schlafen, finden leicht soziale Kontakte, können aber sehr leichtgläubig sein.
c. Der Sehnsuchtstyp Seitenschläfer, die ihre Arme ausstrecken, treffen sehr langsam ihre Entscheidungen, sind aber in jeder Hinsicht konsequent. Sie neigen eher zu einem Hauch von Zynismus.
e. Die Soldaten-Position ist: flach auf dem Rücken mit den Armen nach unten an den Seiten liegend. Soldaten-Schläfer sind in der Regel zurückhaltend und ruhig, richten sich aber gerne nach zu hohen Standards.

f. Der
Freifall-Schläfer ist auf dem Bauch schlafend mit dem Kopf zur Seite gedreht und in den Armen ein Kissen wiegend vorzufinden. Gesellige, ja ungestüme Zeitgenossen, die aber auch dünnhäutig sind. 

g.
Seestern: Schlafen auf dem Rücken mit beiden Armen über den Kopf (gebogene Ellbogen), das ist die Seestern-Position. Seestern-Schläfer sind hilfsbereit und gute Zuhörer, sie bevorzugen es, nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.
( dasschlafmagazin.de /




3. Untersuchungen der US-Schlafforscher Samuel Dunkell und Mark Goulsten
Die beiden amerikanischen Forscher Samuel Dunkell und Mark Goulsten, die sich seit etlichen Jahren mit der nächtlichen Körpersprache beschäftigen: In ihren Untersuchungen sind sie dabei zu interessanten Erkenntnissen gelangt. Die Rückenlage als Schlafbeziehungsweise Einschlafposition ist demnach nicht nur die bevorzugte Position der Schnarcher. Dunkell nennt sie die "Position von Königen", die auch im Alltag viel Beachtung finden, selbstbewusst durchs Leben gehen und neuen Erfahrungen gegenüber immer offen sind. Fast jeder Fünfte bevorzugt die Rückenlage als Schlafposition.
Wer sich lieber auf dem Bauch bettet, zeigt damit: Ich lasse mir nicht gerne reinreden und will selbst die Kontrolle über mein Leben haben. Unter den Standard-Schlafpositionen ist die Bauchlage, bevorzugt auch von den Perfektionisten, mit rund 13 Prozent die seltenste. Am häufigsten haben die beiden Schlafforscher die Seitenlage ermittelt. Und hier ist die Position der Knie entscheidend. "Wer seine Beine leicht anwinkelt", so Dunkell, "verfügt über einen gesunden Menschenverstand, ist fair und ausgeglichen." Wer die Knie noch weiter nach oben zieht, handele zudem sehr praktisch, gefühlsbetont und kreativ.
Auch in der Partnerschaft verrät die Lage beim Einschlafen mehr als manchem lieb sein mag. Denn in der Einschlafphase dominiert das Unterbewusstsein - und es offenbaren sich die wahren Gefühle. So zeigt laut den US-Forschern die Haltung, bei der das Paar eng hintereinander geschmiegt einschläft, ein intensives Wir-Gefühl und große Vertrautheit. So schlafen ganz verliebte Paare. Das genaue Gegenteil zeigt die Berühr-mich-nicht-Haltung, bei der beide sich den Rücken zukehren: Hier verdeutlicht der Abstand, dass auch sonst jeder sein eigenes Leben lebt und es Probleme in der Partnerschaft gibt. Dies können Spannungen oder ein Machtspiel nach dem Motto sein: Wenn du mir nicht näher kommen willst, dann komme ich dir auch nicht näher.
Liegt das Paar Rücken an Rücken, so handelt es sich um zwei starke Persönlichkeiten, die ihr Leben selbstbewusst meistern. Doch der Partner ist dem jeweils anderen wichtig. Nach Goulsten verrät diese Schlafstellung ebenso Intimität wie Unabhängigkeit und ist oft bei Paaren anzutreffen, die schon länger zusammen sind und ihr wachsendes Bedürfnis nach dem eigenen Freiraum ausleben. Vom Bedürfnis nach gegenseitigem Schutz zeugt die Schutzengel-Stellung. Nahe beieinander kuschelnd, legt ein Partner dem anderen den Arm um die Schulter. Unbedeutend bei dieser Einschlafstellung ist, wer hier wen umarmt. Entscheidend ist: Hier wird Zusammengehörigkeit demonstriert. Es gibt keine Rivalitäten, sondern das starke Bedürfnis nach gegenseitigem Schutz - bis hinein in die Träume. (presseportal.de)




Hier noch ein Link zum anhören, ein Radiobeitrag zum Thema: http://wissen.dradio.de/schlafforschung-unerforschte-schlafposition.35.de.html?dram:article_id=10781